Programm

Warum die LHG wählen?

Aus mindestens vier guten Gründen:

1. Informations- und Transparenzoffensive

2. kritischer Blick auf Finanzen

3. Anreize für Engagement

4. sportliche Universität

Im Detail:

1. Informations- und Transparenzoffensive

Die LHG hat in den letzten Jahren immer auf Transparenz in der studentischen Selbstverwaltung geachtet. Wenn Studierende fragen, was StuPa/StuRa und AStA eigentlich machen und wofür Eure Mittel verwendet werden, dann ist die studentische Selbstverwaltung besonders verpflichtet, Euch zu informieren und Entscheidungen transparent zu machen. Schon heute könnt Ihr beim Finanzreferat des AStA den Haushalt einsehen. Uns ist das noch zu wenig. Ihr habt auch ein Recht darauf zu erfahren, wofür etwa die unabhängigen Referate Eure Mittel konkret einsetzen. Zudem muss die Arbeit des StuPas/StuRas transparenter werden. Mit der Öffentlichkeit der Sitzungen alleine ist es aus unserer Sicht nicht getan. In den letzten Legislaturperioden haben wir uns immer dafür eingesetzt, dass die Homepage des StuPas stets gepflegt und aktuell gehalten wird (Nachlesbar in en alten StuPa-Protokollen). Leider wurde jeweils nur für kurze Zeit oder unregelmäßig eine Pflege der StuPa-Homepage unternommen. Weder werden die Einladungen regelmäßig und rechtzeitig vor den Sitzungen hochgeladen noch sind alle Sitzungsprotokolle online. Auch bei StudIP ist das nicht der Fall. Wie sollen Studierende aber objektiv auf den Laufenden gehalten werden, wenn sie nicht jede StuPa-Sitzung persönlich verfolgen? Wir fordern eine Transparenzoffensive.

Die neue Homepage des Studierendenrates (StuRas) ist ein erster Anfang. Wichtiger als ein neues Design ist aber die stetige Pflege und die Verfügbarkeit aller relevanten Dokumente. Gerade bei den Sitzungsprotokollen der Studierendenvertretung besteht hier dringender Handlungsbedarf.

Die LHG fordert weiter, die StuPa-Sitzungen per Liveschaltung im Internet zu übertragen. Es würde die Transparenz der hochschulpolitischen Arbeit erhöhen und ist ein wesentlicher Beitrag zur Förderung der studentischen Beteiligung. Des Weiteren bietet die Live-Übertragung für Studierenden die Möglichkeit, ungefiltert die Argumentation der Hochschulgruppen zu verfolgen.

2. Kritischer Blick auf die Finanzen

Bereits in den vergangenen Perioden haben wir im Finanzreferat oder im Haushaltsausschuss Ausgaben kritisch hinterfragt und Möglichkeiten ins Gespräch gebracht, Euren Semesterbeitrag zu senken. Spätestens wenn sich die studentische Selbstverwaltung schon überlegen muss, wofür sie Eure Mittel am besten ausgeben könnte, ist es Zeit über eine Reduzierung der Beiträge nachzudenken. Bei Investitionsvorhaben wie der Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des EW-Gebäudes haben wir stets auf eine restriktive Ausgabenpolitik und die rechtliche Unbedenklichkeit von Investitionen geachtet. Wir fordern zudem, dass der Haushalt des „unabhängigen Referats für Lesben und andere Frauen“ sowie des „unabhängigen Schwulenreferats“ mit Einzelposten öffentlich gemacht wird. Das StuPa/der StuRa hat das Haushaltsrecht und verwaltet in diesem Bereich treuhänderisch die Gelder der Studierenden.

Wir brauchen eine kritische Betrachtung des „OpenAir“ im Schlossinnenhof. Wenn in jedem Jahr herbe Verluste eingefahren werden, muss das Konzept der Veranstaltung grundlegend überdacht werden. Eine umfassendere Sponsorensuche oder Kooperationen mit professionellen Partnern sind anzustreben. Das haben wir deutlich gemacht.

Wir müssen außerdem das „Referat für Internationales“ auf seine Erfüllung von § 1, Absatz 2, Satz 5 der Satzung zurückführen. Die politische Betätigung und Organisation muss über die Hochschulgruppen oder über das Referat „Hochschulpolitik“ erfolgen. Laut AStA-Homepage verfolgt das Referat jedoch das Ziel „ein umfangreiches Angebot an Vorträgen mit gesellschaftskritischen Inhalten“ zu organisieren (http://www.asta.uni-osnabrueck.de/referat-fuer-internationales.html). Solche Doppelstrukturen wollen wir zugunsten von mehr Transparenz und Effizienz abbauen. Ohne die LHG würde hier ein kritischer Blick fehlen.

3. Anreize für Engagement

Wir von der LHG reden nicht nur von Engagement, wir leben es vor. Gemeinsam mit vielen von Euch, die uns auch als Helfer unterstützen, organisieren wir gemeinsam mit dem roten Kreuz seit Jahren die traditionelle Universitätsblutspende. Dank Eurer tollen Beteiligung können wir gemeinsam helfen. Im StuPa unterstützen wir gezielt die Förderung von Initiativen, etwa des Unifunks. Für die Zukunft wünschen wir uns jedoch Einzelbeschlüsse über die Förderung der Initiativen. Wir finden es toll, dass sich gerade im poltischen Bereich viele Studierende engagieren. Ob dies jedoch immer mit Euren Mitteln gefördert werden muss, bezweifeln wir. Anreize zum Engagement sind prima, jedoch ist gerade das StuPa/der StuRa als Treuhänder Eurer Gelder gefordert, die Mittel nur sehr restriktiv einzusetzen.

4. sportliche Universität

Sport ist für die LHG mehr als die bloße körperliche Betätigung einzelner Mitglieder unserer Universität. Sport bringt Studierende unabhängig von Geschlecht, Alter, sozialem Status, religiöser oder politischer Anschauung, körperlichen Voraussetzungen, Herkunft oder sexueller Orientierung zusammen und leistet damit eine unschätzbare Integrationsleistung- auch an unserer Universität.  Sport und wissenschaftliches Arbeiten passen prima zusammen: Bewegung und Lernen ergänzen einander und haben eine hohe Wechselwirkung. Es ist erwiesen, dass Bewegung die Leistungsfähigkeit und geistige Aufnahmebereitschaft steigert und wie ein Motor für die persönliche Entwicklung und lebenslanges Lernen wirkt. Daher haben wir uns als LHG immer für die Förderung des Hochschulsportes eingesetzt. Diesen Einsatz möchten wir gerne für Euch fortsetzen. Eure Anregungen zur Hochschulsportangebot nehmen wir auch in Zukunft gerne auf und leiten es an die Gremien weiter.

Bitte gebt Eure Stimme der LHG, damit wir gerade bei den vier genannten Schwerpunkten weiter für Euch arbeiten können.

Eure
Liberale Hochschulgruppe (LHG)

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